Jahresplanung mit asana

Jahresplanung mit dem Projektmanagement-Tool asana - Olga Weiss Technik-Expertin
Dass du eine Jahresplanung brauchst steht außer Frage. Die Planung deiner Ziele ermöglicht dir, deinen Fokus zu halten und deine Aktivitäten und Maßnahmen strategisch zu planen. Ich zeige dir in diesem Blogartikel, wie ich meine Jahresplanung mit asana erstelle um meine Ziele zu erreichen.

So plane ich mein Jahr in drei Schritten

Eine Jahresplanung ist in erster Linie dazu da, dein Business-Jahr zu planen und dir für das nächste Jahr konkrete Ziele zu setzen. Ziele ermöglichen dir, deinen Fokus zu halten und deine Aktivitäten strategisch zu planen. Das Definieren deiner Ziele gibt dir eine Richtlinie vor, an der du dich während des Jahres orientieren kannst. Es hilft dir bei der Entscheidungsfindung, welches Projekt du jetzt als nächstes angehen sollst und gibt dir in der Tat mehr Flexibilität und Sicherheit als keine Planung. In diesem Blogartikel zeige ich dir, wie ich meine Jahresplanung gestalte und das Projektmanagement-Tool asana nutze, um meine Ziele immer im Blick zu behalten.

Part 1 – Rückblick

Zu einer Jahresplanung gehört neben der Planung des anstehenden Jahres auch ein Rückblick auf das vergangene Jahr. Im Rückblick schaue ich mir die gesetzten Ziele für das Jahr an und ob ich sie erreicht habe. Man vergisst im Alltag und über die Monate viel zu schnell, was man eigentlich alles geleistet und erreicht hat. Ein Rückblick hilft dabei, sich seine Erfolge und auch Misserfolge ins Gedächtnis zu rufen und sich noch mal bewusst zu machen, dass vielleicht nicht alles so schlecht lief wie man es dachte. 

Dabei stelle ich mir folgende Fragen:

  • Welche Ziele habe ich erreicht?
  • Welche Ziele wurden von mir nicht erreicht und warum?
  • Wie fühle ich mich, wenn ich auf das Jahr zurückblicke? 
  • Was lief gut? Business und privat?
  • Was lief nicht gut und warum? Was konnte ich daraus lernen?
  • Womit hatte ich meine Probleme oder was fiel mir schwer?
  • Welche Fähigkeiten, Fertigkeiten oder Kenntnisse habe ich dazugelernt oder konnte sie vertiefen?
  • Welche neuen Kontakte/Freundschaften habe ich geknüpft?

Im Rückblick schaue ich mir auch meine Zahlen wie Umsatz, Gewinn, Newsletter-Liste etc. aus dem Jahr an und vergleiche sie mit dem Vorjahr. Der Vergleich der Zahlen zeigt mir einfach noch mal sehr deutlich, ob ich in einzelnen Bereichen meines Unternehmens gewachsen bin oder ob es hier Verbesserungsbedarf gibt. 

Part 2 – Vision

Bevor es an die Planung der Ziele und Maßnahmen für das neue Jahr geht, nehme ich mir Zeit für meine Vision und das Träumen. In diesem Teil definiere ich für mich, wie ich als Unternehmerin sein möchte, wie mein Unternehmen aussehen soll und was ich alles im neuen Jahr tun möchte. 

Die Vision darf alle Bereiche deines Lebens enthalten und du darfst hier richtig groß und wild denken! 

“Träume dir dein Leben schön und mach aus diesen Träumen eine Realität”

Marie curie

Traue dich hier wirklich dein Leben und dein Unternehmen nach deinen Wünschen im Detail aufzuschreiben. 

Folgende Fragen können dich bei deiner Vision unterstützen:

  • Wie sieht dein Alltag aus? 
  • Wie startest du in den Tag?
  • Wie viele Stunden arbeitest du?
  • Wie oft fährst du mit deiner Familie in den Urlaub?
  • Was ist dein monatlicher Wunsch-Umsatz? 
  • Wie bist du als Unternehmerin? Wie willst du als Unternehmerin gesehen werden?
  • Hast du ein Team? Unterstützung im Haushalt? 
  • Welche Produkte/Dienstleistungen bietest du an? 
  • Mit wem und wie arbeitest du zusammen? 
  • Wofür brennst du? Was würdest du am liebsten machen? 
  • Was machst du in deiner Freizeit?

Schreib hier wirklich deine Träume und Vision von deinem Wunsch-Leben auf, egal wie unwirklich oder unrealistisch es klingt. Mit dem Aufschreiben wird der Traum realer und dann kannst du den nächsten Schritt dafür tun, um dieses Traumleben zu erhalten. 

In meiner Vision lebe ich in einem Haus am Mittelmeer. In einer schönen weißen Finca oder einem Häuschen mit großer Terrasse und Meerblick. Das Meer selber ist nur wenige Gehminuten von diesem Haus entfernt. Hier werde ich täglich morgens meditieren, eine Runde Sport machen und dann in meinen Tag starten! Und um das Mittagessen kümmert sich unsere Hausfee 🙂 

Ich möchte auch mehr Zeit für mich und meine Familie haben, ohne schlechtes Gewissen, weil gefühlt noch tausend Dinge erledigt werden müssen.  

Ich möchte mit meinem Business so viel verdienen, dass ich finanziell unabhängig bin und für das Alter mehr als vorgesorgt habe. Und ich möchte meine Eltern finanziell unterstützen und entlasten, sodass sie nicht bis zum Renteneintrittsalter arbeiten müssen, sondern viel früher in Rente gehen können. 

Aktuell ist diese Vision noch nicht in allen Bereichen eine Realität, aber ich bin fest davon überzeugt, dass sie es bald wird. 

Wenn du eher der visuelle Mensch bist, dann erstelle ein Vision-Board in Canva oder Pinterest, drucke es aus und hänge es am besten neben deinem Arbeitsplatz auf. So hast du es täglich im Blick.

Und wenn du dich jetzt fragst, warum das alles? Wozu eine Vision von deinem Leben und Business aufschreiben oder gestalten? Das hat folgenden Grund: Wenn du weißt, wo du hin willst und damit deine ganz großen Ziele kennst, dann weißt du auch, was du tun musst, um dahin zu kommen. Du kannst Schritt für Schritt deine Aktivitäten und Maßnahmen planen, die dich jedes Mal näher an dein Traumleben bringen.

Freebie Basic Tools-Olga Weiss Technik-Expertin

Part 3 Jahresplanung in asana – So sieht mein Projekt in asana aus

In diesem Teil der Jahresplanung geht es an die Planung des aktuellen Jahres! Meine Jahresplanung mache ich im Projektmanagement-Tool asana. Hier habe ich das Projekt “Jahresplanung” in der Board-Ansicht angelegt. Für eine bessere Planung habe ich die Abschnitte jeweils in Quartale aufgeteilt. 

Projekt Jahresplanung in asana im Überblick

Ich beginne die Planung ganz klassisch und starte mit den Zahlen für das Jahr. Wie hoch soll mein Umsatz sein, wie groß soll meine E-Mail-Liste wachsen und wie viele Verkäufe möchte ich von meinen aktuellen Produkten/Dienstleistungen generieren? 

Im nächsten Schritt schaue ich mir an, welche neuen Projekte möchte ich dieses Jahr in Angriff nehmen? Frage dich bei deinen neuen Projektideen, ob sie auf deine Vision einzahlen oder nicht?

Bei neuen Projektideen solltest du immer deine Vision im Blick haben und hinterfragen, ob dir das neue Projekt wirklich hilft deine Vision zu erreichen oder ob sie dich davon eher abhält und ablenkt. 

Dann frage dich, was du tun musst, um dieses Ziel zu erreichen? Wie kommst du deiner Vision, deinem großen Ziel näher? Welche Schritte sind dafür notwendig? 

Grobe Quartalsplanung

Nachdem meine Umsatz- und Wachstumsziele definiert sind und ich neue Projekte, auf die ich den Fokus legen will, festgelegt habe, geht es an die grobe Quartalsplanung. 

Die Umsatz- und Wachstumsziele breche ich auf die 4 Quartale und Produkte runter und trage das in die Aufgabe “💰 Umsatzziel” für das entsprechende Quartal ein.

Aufgabe Umsatzziel im Projekt Jahresplanung in asana.

Dann rechne ich mir die Größe meiner E-Mail-Liste aus, um die gewünschte Anzahl an Verkäufen pro Produkt/Dienstleistung zu erreichen. Daraus leite ich dann die entsprechenden Maßnahmen ab wie z. B. ein neues Freebie erstellen oder Anzeigen schalten.

In der Quartalsplanung plane ich die einzelnen Maßnahmen wie Webinare, Launches und wiederkehrende Kundenprojekte bereits grob vor und vergebe bereits einen Tag oder zumindest einen Zeitraum wie eine Kalenderwoche als Fälligkeit. Für meine Planung berücksichtige ich auch immer die Ferien- und Schließzeiten von Kita und Schule sowie unsere Urlaube. 

Ich nehme mir für jedes Quartal ein großes Projekt vor, auf das ich dann den Fokus lege und mir hier eine konkrete Deadline setze, wann ich damit fertig sein möchte!

Detaillierte Monatsplanung

Wenn die grobe Quartalsplanung steht, geht es an das detaillierte Planen. 

Ich überlege mir, welche Maßnahmen und Aktivitäten notwendig sind, um mein Quartals-Ziel zu erreichen und wann ich was genau machen muss. 

Für jeden Monat im Quartal setze ich mir ebenfalls Ziele. Das sind meistens Zwischenziele meines Quartalsziels oder Dinge, die ich mir für diesen Monat vornehme, wie zweimal im Monat einen Blogartikel zu schreiben oder einmal im Monat ein Live zu machen. Diese Ziele helfen mir meine gewünschten Gewohnheiten, wie regelmäßige Content-Erstellung, aufzubauen und auch zu erreichen.

Ich zeige dir die monatliche Planung an einem Beispiel. Wenn mein Quartals-Ziel für Q1 der Launch eines Minikurses für die Einrichtung eines Newsletter ist, (-> hier geht es zur Warteliste, wenn du in 2021 mit deinem Newsletter starten willst) dann ist mein Ziel im Januar und Februar der Aufbau meiner E-Mail-Liste mit einem passenden Freebie. Das monatliche Ziel im März wäre dann der Launch des Minikurses. 

Dieses Ziel und die anderen Ziele für den Monat trage ich mir in die entsprechende Aufgabe, wie z. B.  “⚡️ Januar Ziele”, ein. Am Ende hat jeder Monat definierte Ziele, die ein Fälligkeitsdatum haben und mir zugewiesen sind.

Monatliche Ziele als Aufgabe im Projekt festlegen.

Aus den Zielen leite ich konkrete Projekte ab. Um beim Beispiel mit dem Minikurs zu bleiben, wäre das die Erstellung eines passenden Freebies und das Schalten von Werbeanzeigen. 

Die Projekte, auf die ich im entsprechenden Monat den Fokus legen möchte, werden in die Aufgabe Projekte, wie z. B. “📅 Januar Projekte”, als Unteraufgabe eingetragen und mit einem Fälligkeitsdatum versehen, bis wann das Projekt beendet sein soll. 

Jeder Monat hat eine eigene Aufgabe im Projekt Jahresplanung in asana, in der ich die Monatsprojekte definiere und festlege

Achte darauf, dass du deine Aufgaben unter Projekte und Ziele dir auch zuweist, nur so erscheinen sie in der Übersicht von “Meine Aufgaben” in asana. 

Die Jahres- und Quartalsplanung mache ich am Anfang eines jeden Jahres. Das gibt mir einen guten Überblick darüber, was ich alles in diesem Jahr vorhabe und auf was ich meinen Fokus legen möchte. Die monatliche Planung mache ich für das kommende Quartal immer am Quartalsende. 

Jeden Monat evaluiere ich den letzten Monat und notiere mir stichpunktartig meine Erkenntnisse und Learnings für den Monat und tracke die wichtigsten Business-Statistiken. 

Am Ende des Monats notiere ich mir meine wichtigsten Erkenntnisse und meine Business-statistiken in der Aufgabe Biz-Stats

Ich hoffe, ich konnte mit diesem kleinen Einblick in meine Jahresplanung deine Lust auf das Planen deines Jahres mit asana wecken. 

Wie gesagt, beim Planen geht es nicht darum, dir ein enges Korsett an To-Dos und Projekten aufzuerlegen, sondern dir einen Rahmen zu geben, der auf deine große Vision einzahlt und dich deinem Wunschleben näherbringt. 

Wenn du Fragen zu asana oder der Jahresplanung hast, dann hinterlasse mir gerne einen Kommentar.

Mich würde interessieren, wie machst du deine Jahresplanung?

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